Parodontologie
  

Die Erkrankung des Zahnhalteapparates (Fachbegriff: Parodontium) ist neben der klassischen Karies die meistverbreitete Erkrankung im zahnmedizinischen Bereich.
  

Die Entzündung von Knochen, Fasern und Zahnfleisch, ausgehend von einer reinen Zahnfleischentzündung (Fachbegriff: Gingivitis), nennt man Parodontitis.

Durch eine andauernde Negativwirkung von Bakterien im Zahnhalsbereich kommt es mit der Zeit zu einer Zahnfleischtaschenbildung, die wiederum einen Knochenverlust zur Folge hat.

Dieser Kreislauf ist, sofern er nicht unterbrochen wird, für jeden Zahn ein großes Risiko. Die Folge davon resultiert oft im Zahnverlust.
  

Wie in unserem Kapitel Prophylaxe bereits erklärt, kann man dieser Entwicklung insofern entgegentreten, dass man nach erfolgter Initialtherapie die immer wiederkehrende Bakterienbesiedlung durch regelmäßige Parodontalprophylaxe verhindert.
  

Zahnfleischtaschentiefen von 3,5 bis 6 Millimetern sind sehr gut unter Kontrolle zu behalten. Haben sich die Taschentiefen schon bis zu 10 Millimetern entwickelt, ist ein operatives Vorgehen des Öfteren notwendig.
  

Um einer Entwicklung einer Parodontitis so früh wie möglich entgegen zu wirken, wird in einem Abstand von zwei Jahren bei uns grundsätzlich und regelmäßig ein parodontaler Kurztest (Fachbegriff: PSI, Papillensondierungstest) durchgeführt.



  
  

Seit Anfang 2011 hat Herr Dr. Hartmut Metz seine Fortbildungsreihe "Curriculum Parodontologie" erfolgreich abgeschlossen und hat nun neben dem Tätigkeitsschwerpunkt "Implantologie" auch den Tätigkeitsschwerpunkt "Parodontologie".

 

  

  

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